Die größte Gefahr einen Unfall zu erleiden, sind die eigenen vier Wände, wie uns Statistiken immer wieder zeigen. Einerseits steigt unsere Lebenserwartung ständig an: bis zum Jahr 2030 wird der Anteil der Bevölkerung über 65 Jahre von derzeit 14 % auf 25 % angestiegen sein. Andererseits bringt dieser erfreuliche Umstand mit sich, dass immer mehr sogenannte Altersfrakturen behandelt werden müssen, da die Knochenqualität im Alter ab- und die Sturzneigung zunimmt. Ältere Menschen neigen aus verschiedenen Gründen dazu, häufiger zu stürzen als jüngere. Das Älterwerden ist oft verbunden mit Blutdruckschwankungen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und Muskelschwäche. Durch die verminderte Knochenfestigkeit kommt es auch bei leichten Stürzen schnell zu einem Knochenbruch.

Neben allen unangenehmen Begleitumständen eines Knochenbruches gerade in diesem Lebensabschnitt kann sich die Lebensqualität dadurch dauerhaft verschlechtern. Daher gilt es, die Zahl solcher Ereignisse besonders im häuslichen Umfeld so gering wie möglich zu halten bzw. die Gefahren bestmöglich zu minimieren. Die jährlich veröffentlichten Unfallzahlen sind Kennzeichen dafür, dass Handlungsbedarf besteht: jede zweite Frau und 15 % der Männer nach dem 50. Lebensjahr sind davon betroffen. Durch Eigeninitiative bzw. gezielte Maßnahmen kann jeder einzelne in seiner Wohnung oder in seinem Haus für mehr Sicherheit sorgen und sich viel Leid und Kummer ersparen.

Workshopthema:     Selbständiges und unfallfreies Wohnen im Alter

Referent:                   Rudi Warzilek

Datum:                       27.09.2017

Uhrzeit:                     10:00 Uhr

Dauer:                       ca. 2 Stunden

Ort:                            Familien- und Senioreninfo Tirol / SILLPARK / 2.OG

Zielgruppe:               Seniorinnen und Senioren

Anmeldung erforderlich unter der Gratis-Hotline 0800 800 508

 

Foto: Mike Birdy via stocksnap.io